Wanderbewegung Kreis Pinneberg e. V.
25336 Elmshorn
Der Bewerber
In unserem Antrag geht es um das ehrenamtliche Engagement der Wanderbewegung Kreis Pinneberg, also eines Wandervereins. In Deutschland sind rund 600000 Wanderer in Vereinen organisiert. Die Wanderbewegung Kreis Pinneberg hat derzeit 240 Mitglieder. Darunter sind auch viele langjährige Unterstützer, die aus Altersgründen nicht mehr mitwandern aber ihre Mitgliedschaft aufrechterhalten und an Geselligkeiten wie Grünkohlessen, Weihnachtsfeiern und Mitgliederversammlungen gerne teilnehmen. Laut Satzung hat sich der Verein verpflichtet, sich dem Natur- und Umweltschutz sowie der Wegemarkierung zu widmen. Der Verein ist gemeinnützig und alle sind ehrenamtlich tätig. Die beiden Vorsitzenden, die Kassenwartin, der Schriftführer, die Wegewarte und Wegewartinnen, die Wanderwartin sowie die erfahrenen Wanderführer und Wanderführerinnen bringen sich mit viel Engagement, ihrer Zeit und ihrem Wissen ein.
Das Projekt
Der alle vier Monate erscheinenden Wanderplan erfreut sich bei den Mitgliedern großer Beliebtheit. Er wird hauptsächlich von einigen engagierten Mitgliedern verteilt, um dem Verein Portokosten zu ersparen. Die Wanderer der Wanderbewegung Kreis Pinneberg pflegen und markieren ihre Wanderwege in Eigenregie. Wichtiger Effekt dabei ist der Nutzen für alle Bürger, denn die Markierung ist nicht nur für die Mitglieder gedacht; Jedermann der von A nach B möchte profitiert davon. Wir sind in dieser Hinsicht also Dienstleister. Jeder Wanderweg wird jährlich überholt. In diesem Verein sind federführend die Wegewarte Helmut Schubert, Jochen Behrmann, Karin Wilding und Marion Bruhn aktiv. Der Klassiker im Kreis Pinneberg ist der Schlei-Eider-Elbe Weg. Er führt von Dauenhof bis Blankenese. Weitere Wanderwege sind der Krückauwanderweg und diverse Rundwanderwege unterschiedlicher Länge. Die Wegewarte sind mit Material wie zum Beispiel Aufklebern, Farbe und Pinseln ausgestattet. zum Beispiel Aufklebern, Farbe und Pinseln ausgestattet. Auch das Klären von Problemen mit Grundstücksbesitzern gehört zu den Aufgaben der Markierer. Sind Wanderwege so überwachsen, dass ehrenamtliche Arbeit nicht mehr ausreicht, nutzen die Ehrenamtlichen den Natursportplaner, also das Programm, in dem alle Wanderwege im Kreis Pinneberg digitalisiert sind. Pinneberg digitalisiert sind. Die Wegewarte zeigen der zuständigen Behörde unter Angabe der entsprechenden Koordinatoren, die entsprechende Stelle. Gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht. Neben der Organisation und Pflege der Markierung von Wanderwegen ergeben sich u.a. noch weitere Aufgaben: die Zusammenarbeit mit Vermessungsämtern und Kartenverlagen, damit unsere Wanderwege berücksichtigt werden, die Pflege bestehender Kontakte zu Kreisen, Kommunen, Verbänden und Verkehrsorganisationen sowie die Nutzung des Natursportplaners. Das Know-How der Wegewarte wird auch bei den Städten und Gemeinden geschätzt, wenn es um die Verbesserung der Wege geht. Die Wanderführer wählen zu den Wanderungen die Treffpunkte so aus, dass alle mit der Bahn oder dem Bus, also klimaschonend, anreisen. Das Wandern in der Natur ist förderlich für geistige und körperliche Gesundheit und bringt viele gerade ältere Menschen in Kontakt, die sonst eventuell ein Opfer von Vereinsamung würden. Auch die Achtsamkeit für die Natur spielt eine große Rolle. Die Wanderer achten darauf, dass kein Müll in der Natur liegen bleibt. Einmal im Jahr beteiligt sich die Wanderbewegung Kreis Pinneberg an der Aktion "Saubere Umwelt", indem die Wanderwege von Unrat befreit werden. Die Wanderbewegung Kreis Pinneberg pflegt seit 20 Jahren die Freundschaft zu den Dänischen Nachbarn. Mal in Dänemark, mal in Deutschland treffen sich die Wanderer vom Dansk Vandrelaug und deutsche Wanderer. Sie tauschen Interessen und Geschichten aus. Also ein Beitrag zur Völkerverständigung. Wer wissen will, wo die guten Wege sind, der frage die Wanderer. Johann Wolfgang von Goethe hat gesagt.: "Was ich nicht erlernt habe, habe ich erwandert".
